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Opensuse: Diskussion über Strategien für die Zukunft startet

Das Opensuse-Projekt diskutiert über drei Strategien zur Ausrichtung des Projektes und über ein Community-Statement. Nach 30 Tagen erfolgt eine Abstimmung - und damit eine Entscheidung über die Zukunft des Projekts.

Die drei Vorschläge beschäftigen sich mit der Zukunft von Opensuse als Projekt, Community und Linux-Distribution. Zudem gibt es ein Community-Statement, das Teil der drei Vorschläge ist und beschreibt, wie sich die Opensuse-Community sieht.

Zur Diskussion steht der Vorschlag "Basis für Derivate". Er sieht vor, mit Opensuse eine gute Grundlage zu schaffen, auf der spezielle Distributionen dann aufsetzen können. In Zuge dessen würde beispielsweise die Paketanzahl verringert.

"Heimat für Entwickler" sieht Opensuse als die beste Entwicklerplattform. Das würde etwa bedeuten, dass sich sämtliche freie Entwicklungsumgebungen in der Distribution finden. Der dritte Vorschlag sieht Opensuse als "Distribution für den mobilen Einsatz und Cloud-Computing". Neben Servertools wäre das Ziel, entsprechende Dienste in die Desktopvariante der Distribution zu integrieren.

Die Diskussion findet ab sofort per Forum und Mailingliste statt. Derzeit steht das Community-Statement zur Diskussion, am 21. Juni 2010 folgt die nächste Diskussion zum ersten Strategievorschlag "Heimat für Entwickler". Die "Basis für Derivate"-Diskussion startet am 24. Juni 2010, am 29. Juni 2010 wird dann der letzte Vorschlag diskutiert.

In der Diskussion geht es unter anderem darum, die Vorschläge feiner auszuarbeiten und Änderungen zu besprechen. Ferner soll herausgefunden werden, welche Strategie die beste für das Projekt ist.

(js, 18.06.2010 08:55)

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