Golem.de Mobil

Bigpoint investiert in plattformübergreifende Netzwerkspiele

Hamburger Unternehmen will mehr als eine Million Euro investieren

GDC 2010 Ein paar Spieler treten am PC an, ihre Kontrahenten an ihren Smartphones: Das will Bigpoint künftig dank einer neuen Technik namens Uniter bieten. Das Projekt soll plattformübergreifende Multiplayergames ermöglichen - theoretisch könnten sogar Konsolen mitspielen.

Der Hamburger Browsergame-Spezialist Bigpoint stellt auf der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco ein neues Projekt mit dem Codenamen Uniter vor. Dank dessen neuartiger Servertechnologie soll es künftig möglich sein, dass Spieler in Echtzeit online auf verschiedenen Plattformen mit- und gegeneinander antreten. Auf der GDC ist ein Prototyp eines Rennspiels zu sehen, in dem Spieler auf Smartphone und PC um die Wette rasen können. Bis zu 16 Spieler pro Rennen sollen später möglich sein - bei anderen Titeln sogar mehr.

"Gerade bei einem Racing-Game besteht die Herausforderung darin, die Spieler in Echtzeit gegeneinander fahren und miteinander interagieren zu lassen, ohne dass es zu Verzögerungen kommt. Besonders die Entwicklungen im Bereich der Synchronisation und der Interpolation können so demonstriert werden", schreibt Bigpoint in einer Mitteilung. Das Unternehmen will mehr als eine Million Euro in Unity-Projekte und die Entwicklung neuartiger Serversysteme investieren.

(ps, 09.03.2010 12:33)

Verwandte Artikel

Unabhängige Spielentwickler gründen Indie Fund (03.03.2010)

Bigpoint trennt Inhalte für Core- und Casualspieler (14.12.2009)

Ubisoft: "Unsere Server werden wieder angegriffen" (Update) (09.03.2010)

USK bilanziert: Mehr Prüfungen, weniger Verbote (26.01.2010)

Call of Duty: Ex-Studiochefs wollen 36 Millionen US-Dollar (04.03.2010)