Die freie Bibliothek Gallium3D, die als Open-Source-Projekt von der Firma VMware betreut und entwickelt wird, soll künftig Schnittstellen für Microsofts DirectX 10 und 11 mitbringen. Gallium3D kann auch unter Linux und FreeBSD verwendet werden.
Zu den bisherigen Schnittstellen OpenGL ES, OpenVG sowie OpenGL sollen nach Willen der VMware-Entwickler auch die sogenannten State Tracker für DirectX 10 und 11 hinzukommen, wie Entwickler Zack Rusin in seinem Blog bestätigt. Neben DirectX soll auch der OpenCL State Tracker in die 3D-Bibliothek wandern, wobei laut Rusin DirectX 10 priorisiert werden soll, da es die meisten gewünschten Funktionen bietet.
Die Bibliothek Gallium3D wurde zunächst von der Firma Tungsten Graphics entwickelt, bevor die Firma von VMware im Jahr 2008 aufgekauft wurde. Die Grafikbibliothek dient als Schnittstelle zwischen der grafischen API und dem Betriebssystem, um 3D-Unterstützung beispielsweise über OpenGL zu bieten. Die Schnittstelle wird in den virtuellen Applikationen von VMware eingesetzt. Code aus der Gallium3D-Bibliothek wandert immer wieder in das parallel Entwickelte Mesa-Projekt. Einige Treiber des Linux-Kernels können bereits Gallium3D verwenden.
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