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Kaspersky Lab sucht mit Nvidias Tesla nach Schadsoftware

GPU-Computing für mehr Sicherheit

Mit Nvidias Tesla S1070 will Kaspersky Labs künftig schneller Schadsoftware aufspüren. Kaspersky hofft, damit Endkunden auch schneller mit Softwareupdates für seine Sicherheitssoftware versorgen zu können.

Die Tesla S1070 mit vier Grafikprozessoren ist eine speziell auf GPU-Computing ausgelegte Hardware für Wissenschaft und Wirtschaft. Über Nvidias CUDA-Programmierschnittstelle kann sie für aufwendige Berechnungen genutzt werden.

Kaspersky Labs nutzt die Tesla-Hardware, um die Funktionen zum Vergleich von Dateien zu beschleunigen. Dabei werden neue Dateien beziehungsweise Datengruppen erkannt und mit Kasperskys Schadsoftware-Datenbank abgeglichen.

Bei ersten internen Vergleichstests habe eine Tesla S1070 bei Kasperkys Abgleichs-Algorithmus eine um 360fach höhere Leistung gezeigt als ein mit 2,6 GHz getakteter Intel-Core-2-Duo-Prozessor.

Die Rechenleistung von Grafikkernen will Kaspersky künftig auch in seiner Endkundensoftware bieten.

(ck, 22.12.2009 17:01)

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