
Canon hat in einer Servicenotiz auf ein Problem mit seiner neuen Spiegelreflexkamera EOS 7D hingewiesen. Bei Serienbildern sind teilweise Reste des vorangehenden Bildes zu finden.
Der CMOS-Sensor der EOS 7D von Canon kann bei voller Auslösung Bilder mit 18 Megapixeln aufnehmen. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei acht Bildern pro Sekunde.
Diese Geschwindigkeit wurde der Kamera offenbar zum Verhängnis. Nach Angaben von Canon USA sind "kaum sichtbare" Reste des Vorgängerfotos auf dem aktuellen Bild sichtbar. Die Fehler fallen stärker ins Auge, wenn die Bilder nachträglich nachbearbeitet werden, zum Beispiel wenn mit Hilfe einer Tonwertkorrektur Schatten aufgehellt werden.
Bislang gibt es keine Lösung für das Problem. Canon arbeitet aber an einem Firmwareupdate, um die Bildfehler zu beheben. Ob zur Lösung die Serienbildgeschwindigkeit herabgesetzt werden muss, ist nicht bekannt.
Einige Bildbeispiele des Effekts haben Nutzer des Dpreview-Forums online gestellt.
Die Kamera nimmt neben Fotos auch Videos in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei maximal 29,97 Bildern pro Sekunde auf. Ob auch hier Ghosting-Effekte auftreten können, ist unbekannt.
Die Canon EOS 7D wird Anfang November 2009 auf dem deutschen Markt erwartet. Das Kameragehäuse kostet ohne Objektiv rund 1.700 Euro. Im Paket mit dem Objektiv EF-S 18-135 IS soll sie 2.000 Euro kosten, mit dem EF-S 15-85 IS USM 2.300 Euro.
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