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Deutsche Telekom will Vodafone Türkei

T-Mobile UK könnte im Tausch den Besitzer wechseln

Die Deutsche Telekom würde ihre Landestochter T-Mobile UK bevorzugt gegen ein anderes Mobilfunkunternehmen in Zentral- oder Osteuropa eintauschen. Besonders für Vodafone Turkey interessiert sich Konzernchef René Obermann.

Die Deutsche Telekom stellt ihre Mobilfunkaktivitäten in Großbritannien offenbar auf Druck des Großaktionärs Blackstone und der deutschen Bundesregierung zum Verkauf. Das berichtet die in London erscheinende Financial Times unter Berufung auf zwei unternehmensnahe Quellen. Die Ergebnisse von T-Mobile UK waren mehrere Jahre unter den Erwartungen geblieben.

Vodafone, die Telefónica-Tochter O2 und Orange (France Telekom) haben Interesse an dem Netzbetreiber. Der Wert von T-Mobile UK wird von Analysten auf 3 bis 4 Milliarden Euro geschätzt. O2 steht in Großbritannien mit 27 Prozent Marktanteil an der Spitze, Vodafone hält 25 Prozent, Orange 22 Prozent, T-Mobile 15 Prozent und "3" (Hutchison Whampoa) acht Prozent.

Telekom-Chef René Obermann will durch den Ausstieg in Großbritannien aber keine Weltmarktanteile verlieren, weshalb ein Tauschgeschäft angestrebt wird. Besonderes Interesse habe Obermann an dem Mobilfunkbetreiber Vodafone Turkey, mit dem Synergien mit der griechischen OTE möglich wären, die die Telekom 2008 übernommen hatte. Aber auch andere Mobilfunkunternehmen in Zentral- oder Osteuropa sind für den Bonner Konzern von Interesse.

Neben einem Tauschgeschäft sei die Telekom auch an einem Verkauf von T-Mobile UK für mindestens 3 Milliarden Euro oder an einem Joint Venture mit einem britischen Konkurrenten interessiert.

(asa, 03.07.2009 11:45)

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