Golem.de Mobil

FairShare zeigt Verwendung von Creative-Commons-Werken

Neuer kostenloser Dienst tritt in die Betaphase ein

Wie werden die eigenen, unter einer Creative Commons freigegebenen Texte genutzt? Diese Frage soll FairShare beantworten. Dafür muss der Dienst mit einem RSS-Feed gefüttert werden. Er liefert das Ergebnis in Form eines solchen Feeds dann zurück.

Inhalte, die unter den Bedingungen einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden, dürfen zumindest weitergegeben werden. Oft lassen Autoren aber auch zu, dass ihre Werke bearbeitet werden. Was aber genau mit den eigenen Texten passiert, lässt sich in der Regel nur schwer oder gar nicht nachvollziehen. Hier soll FairShare Abhilfe schaffen.

FairShare muss dafür ein RSS-Feed übergeben werden - Volltext-Feeds sind da natürlich vorteilhaft. Ferner muss angegeben werden, welche Creative-Commons-Lizenz verwendet wird. FairShare legt dann einen eigenen RSS-Feed für den Autoren an und zeigt darin Seiten an, auf denen die eigene Arbeit auftaucht. FairShare soll auch anzeigen, ob die Lizenzbestimmungen in diesem Fall eingehalten werden.

FairShare entstand aus einer Kooperation des Start-up-Unternehmens Attributor und Creative Commons. Der Dienst ist noch als Beta gekennzeichnet, soll derzeit zwölf Sprachen unterstützen und einen 35 Milliarden Einträge umfassenden Seitenindex durchsuchen. Attributor bietet normalerweise kommerzielle Dienste, um eigene Inhalte im Web zu finden - zu den Kunden zählen Associated Press und die Deutsche Presse Agentur. Bei FairShare soll dieselbe Technik zum Einsatz kommen.

(js, 05.03.2009 16:44)

Verwandte Artikel

Google sucht gezielt nach freien Bildern (10.07.2009)

Interview: Mit nutzergenerierten Inhalten Geld verdienen (01.10.2009)

500.000 US-Dollar für Creative Commons (31.08.2009)

Free Music Contest löst temporär den Open Music Contest ab (04.08.2009)

Lizenzumstellung bei der Wikipedia (15.06.2009)