
Samsung hat auf der PMA (Photo Marketing Association) eine sogenannte Hybridkamera angekündigt, die mit Wechselobjektiven ausgestattet ist. Ihr Sensor entspricht dem APS-C-Format, das in den meisten Spiegelreflexkameras eingesetzt wird. Damit verspricht der Hersteller trotz des kleinen Gehäuses, das eher an eine Kompaktkamera erinnert, eine hohe Bildqualität.
Durch den Wegfall des Spiegelkastens und des Dachkantenprismas spart Samsung bei der Konstruktion der Kamera viel Raum. Das Gehäuse soll dadurch ungefähr 40 Prozent kleiner sein als das einer gewöhnlichen DSLR und auch preiswerter angeboten werden.
Welches Bajonettsystem bei der NX-Serie eingesetzt wird, ist noch nicht bekannt. Panasonic entschloss sich, bei der G1 mit dem Anschluss Micro-Four-Thirds eine vollkommen neue Objektivreihe zu entwickeln. Bislang gibt es deshalb auch nur zwei verschiedene Objektive dafür. Samsung könnte durch eine Kooperation auf das Pentax-Bajonett setzen und hätte damit gleich einen stattlichen Objektivpark für die NX im Sortiment. Samsung fertigt mit Pentax zusammen seine eigene Spiegelreflexkamera.
Noch gab Samsung kaum technische Details zur NX-Serie bekannt. Auf der PMA wird lediglich ein nicht funktionsfähiges Modell gezeigt. Das erste Gerät der neuen NX-Serie soll in der zweiten Jahreshälfte 2009 auf den Markt kommen.
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