Golem.de Mobil

Microsoft entwickelt Internet Service Bus

Projekt soll Interoperabilität zwischen .Net und Java demonstrieren

Microsoft arbeitet an dem Projekt Internet Service Bus, um die Interoperabilität zwischen .Net- und Java-Diensten für Cloud-Computing zu demonstrieren. Die Entwicklung findet im Rahmen der Open Source Business Foundation statt.

Bei der Open Source Business Foundation leitet Microsoft die Projektgruppe Interoperabilität. Zusammen mit den Arbeitsgruppenmitgliedern 1&1, Bird&Bird, Corisecio, Open-Xchange und Sopera soll nun der Internet Service Bus entwickelt werden, um die Zusammenarbeit von .Net- und Java-Diensten für Cloud-Computing zu demonstrieren. Ziel ist es, einen einheitlichen Zugriff auf Dienste verschiedener Anbieter über eine Anwendung zu ermöglichen. Microsoft will dabei auch zeigen, dass Web-Portlets nicht verwendet werden müssen.

Im März 2009 soll eine erste Testversion der Lösung verfügbar sein. Bereits diese erste Demoversion soll laut Microsoft verschiedene Sicherheitsfunktionen auf Basis offener Standards umsetzen. Weitere Sicherheitstechniken sollen später implementiert werden. Die Beispiellösung soll eine auf Java basierende Weboberfläche nutzen und sowohl mit .Net- als auch mit Java-Diensten kommunizieren können.

(js, 29.01.2009 17:36)

Verwandte Artikel

Freie Cloud-Plattform vorgestellt (03.03.2009)

IKVM: Java für .Net in neuer Version (18.08.2006)

Windows Azure offiziell freigegeben (02.02.2010)

Microsoft tritt der Open Source Business Foundation bei (05.05.2008)

Whitepaper zur Interoperabilität von OOXML und ODF (12.08.2009)