
Neben JVC, LG Electronics, Panasonic und Samsung stellt auch Pioneer auf der CES 2009 seine neuen Blu-ray-Player für das Jahr 2009 vor. Die Modelle Pioneer BDP-120 und BDP-320 sowie der auch über eine serielle Schnittstelle steuerbare Elite BDP-23FD sind allesamt BD-Live-fähig.
Alle drei Neulinge sollen sich über die USB-Schnittstelle nicht nur mit USB-Sticks, sondern auch mit USB-Festplatten um mehr Speicher für BD Live erweitern lassen. Das könnte zum Beispiel interessant werden, sobald mehr Video-on-Demand-Anbieter Blu-ray-Player als Set-Top-Boxen für sich entdecken - auch wenn nicht wie bei LGs neuen Geräten ein Netflix-Client vorinstalliert ist.
Beim Elite BDP-23FD werden hingegen High-End-DACs genutzt und mehr Aufwand zur Jitter-Reduktion (Precision Quartz Lock System, PQLS) betrieben, was insgesamt für besseren Klang bei Film und Musik sorgen soll. DolbyHD und DTS HD können jeweils auch im Bitstream ausgegeben werden, eine analoge 7.1-Kanal-Ausgabe gibt es aber nur bei den beiden Topmodellen BDP-320 und Elite BDP-23FD.
Pioneers Kuro Link getaufte Version von HDMI-CEC zur vernetzten Steuerung vor allem mit Pioneers Elite-A/V-Receivern und Kuro-Displays wird ebenfalls unterstützt. Der Elite BDP-23FD ist mit seiner RS-232-Schnittstelle für die Verbindung mit Heimautomationssystemen gedacht und wird nur über entsprechende Installateure vertrieben.
Pioneer will den BDP-120 und BDP-320 sowie den Elite BDP-23FD im Laufe des Sommers 2009 ausliefern. Preise werden erst später genannt.
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