
In seiner umfangreichen Keynote-Ansprache war Intel-Vize Pat Gelsinger der Itanium-Prozessor nur eine einzige Folie wert. Neue Codenamen für künftige Versionen des Designs hatte Gelsinger auch nicht parat, aber dennoch gab er sich mit dem Erfolg des Monster-Chips sehr zufrieden.
Laut dem Leiter von Intels Enterprise-Abteilung genießt der Itanium, respektive der Itanium 2, am Markt dennoch ein großes "Momentum", so Gelsinger. Trotzdem gab es zur Weiterentwicklung von Intels einzig echtem 64-Bit-Prozessor keinerlei Neuigkeiten. Auf der Roadmap stehen weiterhin nacheinander Montvale, Tukwila und Poulson - und Letzterer wurde vor zwei Jahren erstmals auf dem IDF erwähnt.
Gelsinger gab weiter an, dass mit Itanium-Rechnern industrieweit bereits eine Milliarde US-Dollar pro Quartal umgesetzt und 12.000 Anwendungen für die CPU existieren würden. Nicht eingerechnet sind dabei wohl die großzügigen Rabatte respektive Gratis-Itaniums, die Intel nach unbestätigten Angaben aus Branchenkreisen stets gewährt, wenn die Entscheidung für einen Supercomputer oder Server mit oder ohne Itaniums ansteht.
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