Mit einem ziemlich aufwendigen Verfahren will der US-Anbieter EQO Mobiltelefone mit Java J2ME Skype-fähig machen. Dann sollen sich Skype-Anrufe per Handy abwickeln lassen. Allerdings erfordert das einen laufenden PC, der mit einem Breitband-Internetanschluss verbunden ist und auf dem ein halbwegs aktueller Skype-Client läuft. Derzeit befindet sich die Software im Beta-Test, die Preise für den Dienst hat der Anbieter noch für sich behalten.
In den USA erprobt der Anbieter EQO eine Möglichkeit, Skype-Telefonate vom Handy aus führen zu können. Dazu muss der eigene Rechner an einen Breitband-Internetanschluss angestöpselt sein und ständig mit Skype-Client laufen. Ein auf dem Windows-PC laufender EQO-Client übernimmt dann die Kommunikation zwischen Mobiltelefon und der Skype-Software auf dem PC. Außerdem benötigt man ein ausreichendes SkypeOut-Guthaben, weil sonst keinerlei Skype-Anrufe an das Mobiltelefon geleitet werden können.
Das Konzept hinter EQO sieht im Grunde einen Weiterleitungsdienst vor. Für das Führen der Skype-Telefonate nutzt die Software eine GPRS- oder UMTS-Verbindung; WLAN wird derzeit nicht unterstützt. Im Unterschied zu einer reinen Weiterleitung bietet der EQO-Client auf dem Java-Handy den Vorzug, die Skype-Kontakte einsehen zu können. Zudem lassen sich darüber Instant Messages über das Skype-Netz austauschen.
Derzeit befindet sich EQO noch im Beta-Test und wird daher kostenlos angeboten. Was der Dienst oder die Software in der Final-Version kosten wird, ist nicht bekannt. Um die EQO-Software auf das Mobiltelefon zu bekommen, benötigt man einen PC mit Windows 2000 oder XP, von dem aus die Handy-Installation angestoßen wird. Eine MacOS-Variante von EQO soll in Arbeit sein. Auf dem notwendigen Internet-PC wird mindestens die Version 1.4 von Skype benötigt.
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