Die VoIP- und Videokonferenz-Software Ekiga ist in Version 2.0 erschienen und bietet volle Unterstützung für die Protokolle SIP und H.323. Die ehemals als GnomeMeeting entwickelte Software kann Anrufe weiterleiten und soll eine gute Sprachqualität bieten. Dabei ist auch eine Funktion zum Unterdrücken von Echos integriert.
Die beiden Protokolle SIP und H.323 sind vollständig in Ekiga implementiert, womit sich die Software für VoIP und für Videokonferenzen eignet. Anrufe können weitergeleitet, durchgestellt oder gehalten werden. Zudem ist es möglich, mehrere SIP-Konten gleichzeitig zu verwenden. Grundlegendes Instant Messaging wird ebenfalls unterstützt.
Nutzer können nicht nur zwischen Ekiga-Clients telefonieren, sondern sollen auch ins Festnetz anrufen können, wofür auch das Tonwahlverfahren unterstützt wird. Durch einen neuen 16-kHz-Codec soll zudem die Audioqualität verbessert worden sein und auch die Unterstützung von Video4Linux 2 wurde überarbeitet.
Ekiga unterstützt die Verbindung über Proxys oder Gateways und arbeitetmit jeder OSS- oder ALSA-kompatiblen Soundkarte zusammen. Die Adressbuchabfrage über LDAP, Kurzwahl und die Integration in den E-Mail-Client Evolution gehören ebenso zu den Funktionen der Software.
Ekiga 2.0 kann ab sofort heruntergeladen werden. Außer dem Quelltext stehen auch Binärpakete für die Linux-Distribution Fedora Core 4 bereit.
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